*12.01.1999 - † 28.02.2011

Maine Coon, black-tabby-mackerel
Vater: Ch. Kentucky vom Weidebusch
Mutter: Ch. Alina vom Pönitzer See

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Am 28.Februar 2011 ging für uns die Welt unter. Der Tag, den ich NIE erleben wollte.

Babe war mein Ein und Alles, hatte ich ihn doch als Kaiserschnittbaby aufgepäppelt. Wir waren EINE Seele. Wenn wir geschmust haben, hab ich „Sternchen“ gesehen, so konnte ich mich in diesem Kater verlieren. Seinen Fellgeruch hätte ich ständig in der Nase haben wollen, seine dicken Pfoten hätte ich ewig streicheln wollen….. ER war mein Leben.
Wie oft hab ich gesagt: Wenn Babe mal was passiert, könnt ihr mich gleich mit beerdigen!

Und dann kam der Tag doch! Die Nieren von Babe waren durch keine Medikamente mehr in den Griff zu bekommen und versagten immer mehr. Er baute von Tag zu Tag ab und war zum Schluss so schwach, dass er noch nicht einmal von seinem Kuschelkissen aufstehen konnte um zum Klo zu gehen, was wenige Schritte von ihm entfernt stand.

Mit einem tonlosen, gehauchten „Miau“ schaute er mich aus seinen eingefallenen Augen an. Ich wusste, er kann nicht mehr…

So wie er nach der Geburt auf meiner Brust lag, so durfte er diese Welt auf meinem Arm verlassen. Ich war das erste und das letzte was BABE gespürt hat.

Lieber Gott, bitte passe ganz besonders auf diese Seele von Kater auf, er hat es verdient.

 

MEIN „BABE“

Als Du gingst, ging auch das Licht
und meine Welt wurde dunkel.

Als Du gingst, ging auch meine Freude,
denn es gibt nichts mehr, das mich erfreut.

Als Du gingst, ging auch die Wärme,
denn es gibt nichts mehr, das mich wärmen kann.

Als Du gingst, ging auch mein Glück,
denn es gibt nichts mehr, das mich glücklich macht.

Als Du gingst, starb auch ein Teil von mir!

MEIN „BABE“, Du warst etwas ganz Besonderes für mich.
Wir alle hier vermissen Dich so sehr.
Der Himmel hat jetzt einen leuchtenden Stern mehr
und jede Nacht suche ich DICH da oben.

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Das du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehn -
muss Deine Freundschaft das Schwerste besteh'n.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehn muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Schnurren ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

 

 

 

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